Trainingsplan
Biberist  
Hägendorf
Rafz
Trimbach
Zürich
 

Regel 1

 
Pünktliches und beständiges Erscheinen zum Training sind Basis für erfolgreiches
Training. Wer verhindert ist, meldet sich rechtzeitig bei der Trainingsleitung ab.
Regel 2  
Es wird ein sauberer und ordnungsgemäss angelegter Gi (Trainingsanzug) getragen. Neue
Schüler oder Schülerinnen tragen saubere Trainingskleider bestehend aus einer langen
Trainerhose und einem Tshirt oder einem leichten, langärmligen Pullover.
Regel 3      
Das Dojo wird mit Verbeugung betreten und verlassen. Innerer wie äusserer Zustand des
Trainierenden ist gepflegt und schlicht. Während des Trainings verzichtet man auf Uhren,
Armbänder und Schmuck. Fingernägel sind kurz zu schneiden. Lange Haare werden nach
hinten gebunden.
Regel 4      
Jeder Schüler, der das Dojo betritt und sich dabei verbeugt, sollte daran denken, dass er
damit seinen Willen ausdrückt im Sinne des Kampfkunstweges hart zu trainieren und sich
zu verbessern. Jeder, der diesen Wunsch nicht hat, sollte dem Training fernbleiben.
Regel 5      
Beim Training ist konzentriertes Üben wichtig. Sprechen stört die Konzentration der
Anderen und lenkt von der Eigenen ab, weshalb es zu unterlassen ist. Stete
Leistungsbereitschaft bildet die Voraussetzung zur erfolgreichen Trainingsteilnahme.
Regel 6      
Das Dojo soll während der Trainingszeit nicht verlassen werden. In Ausnahmefällen meldet
sich der Trainierende beim Trainer (Sensei) ab und nennt den Grund, warum er das Dojo verlassen
muss.
Regel 7        
Alle Schüler sollen ihr Bestreben im Training gegenseitig unterstützen und sich
gegenseitig motivieren. Verständnis und Freundschaft gleichen die Härten des Trainings
aus. Auch bei hartem Training gilt der Respekt voreinander und die Rücksichtnahme
untereinander.
 
Regel 8      
Höher gradierte Schüler sind Vorbilder, menschlich und im Training. Sollte der eingeteilte
Instruktor einmal verhindert sein, übernimmt automatisch der höchstgradierte Anwesende
die Leitung des Trainings und die Verantwortung für die Ordnung im Dojo.
Regel 9      
Wird ein Schüler von einem Ranghöheren oder einem Lehrer korrigiert, so hat er sich
dafür zu bedanken; Rechtfertigungen sind fehl am Platz. Den Anweisungen des leitenden
Instruktors sind unbedingt Folge zu leisten.
Regel 10        
Zuschauer und Interessierte sind willkommen (bitte anmelden) respektieren aber die
Trainingsumgebung und Sicherheitsvorschriften. Während des Trainings haben sich die
Gäste ruhig zu verhalten.
 
Regel 11        
Reinlichkeit ist eine Zier. Schüler achten dabei nicht nur auf die eigene Körperhygiene,
sondern halten auch das Dojo sauber und gewährleisten so eine saubere und ruhige
Trainingsumgebung. Speisen, Kaugummi und Getränke sind im Dojo fehl am Platz.
 
Regel 12        
Kampfkunst wird im Dojo geübt und im Alltag gelebt. Die Schüler dieses Dojo streben in
ihrem Verhalten nach der Vervollkommnung von Werten wie Ehre, Respekt, Treue und
Loyalität, Aufrichtigkeit, Höflichkeit, Mut und Weisheit. Die Dojokun ist ein essentieller
Bestandteil des Trainings und der Schüler strebt auf diesem Weg nach der Perfektion
seines Charakters und Vermeidung von Aggression und Gewalt im Alltag.